IAME Series Germany beschreitet 2026 eigene Wege

2026 bahnt sich im deutschen Kartsport eine große Entwicklung an: Die IAME Series Germany wird ab der kommenden Saison aus dem Schatten einer Rahmenserie zu einer eigens ausgetragenen Meisterschaft aufsteigen. Nachdem es in den vergangenen Wochen viele Gerüchte gab, kann nun ein konkreter Plan bekanntgegeben werden. Die Hauptziele sind die Kostenreduktion und mehr Fahrzeit für Teilnehmer.

Für das neue Konzept hat man starke und etablierte Partner an der Seite und darf auf den international bekannten Veranstalter RGMMC vertrauen, der die bekanntesten internationalen Markenpokale austrägt. Daneben wird eng mit der IAME Series Benelux zusammengearbeitet, um den Austausch zu den Nachbarländern zu stärken und auf die Erfahrung der Markenkollegen zurückzugreifen. Gaststarts zwischen der IAME Series Benelux und der IAME Series Germany sollen stark vereinfacht werden.

Eine Änderung am technischen Reglement wird es nicht geben: Die IAME Series Germany wird weiterhin aus den Klassen der X30 Junioren und X30 Senioren bestehen und der IAME S125 Motor wird nicht eingeführt. Damit bleibt die internationale Konkurrenzfähigkeit gegeben. Zu den altbekannten Klassen werden aber auch neue hinzustoßen: Man will die X30 Mini Swift wiedereinführen und auch die Klassen der KZ2 und KZ2 Masters ausschreiben. So sind alle Altersgruppen und Kategorien auch 2026 wieder vertreten und bieten ein rundes Gesamtpaket.

Die wichtigste Veränderung ist die Einführung der X30 Mini Swift Kategorie. Die in der IAME Series Benelux und Europa sehr beliebte Motorenklassen wird auch in Deutschland eingeführt. Der seit Jahren bekannte Motor überzeugt vor allem mit einem kostengünstigen Konzept und eignet sich perfekt für Piloten, die die Neuerungen der Mini 60 Klasse im kommenden Jahr finanziell nicht tragen wollen und ebenfalls nicht auf die Unsicherheiten angewiesen sein möchten. Ein Motorenrückkaufprogramm soll den Einstieg zudem erleichtern und für Sicherheit nach der Saison sorgen.

Neben einem Rennen in Wackersdorf ist eine Veranstaltung im belgischen Mariembourg bereits fest geplant. Weitere drei Veranstaltungen sind in der Planung.

Die Klasse der KZ2 Masters wird als eigenes Rennen ausgetragen, um den Piloten eine eigene Bühne neben den KZ2 zu geben. Das Reglement ist dem der internationalen Meisterschaften entsprechend. Bei den KZ2 werden die Reifen der laufenden Saison der DKM auch 2026 genutzt.
Am Zeitplan der Veranstaltungen wird sich wenig ändern. Die Dreitagesveranstaltung richtet ihren Fokus auf eine maximierte Fahrzeit für die Piloten.

Weitere Informationen werden in den kommenden Wochen und Monaten bekanntgegeben und können am kommenden Wochenende beim Rennen der IAME Series Germany in Kerpen beim Veranstalter Manfred Brandl erfragt werden.

Quelle: Motorsport XL
Bild: Motorsport XL

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