Das erste Rennen der IAME Series Germany 2026 im belgischen Genk musste abgesagt werden, daraus zog man Lehren und versucht nun mit einem überarbeiteten Plan eine breitere Masse an Fahrern anzusprechen. Im Zentrum steht die Neugestaltung des Zeitplans. Aus einer Dreitagesveranstaltung wird eine reine Wochenend-Veranstaltung am Samstag und Sonntag, wobei ein Augenmerk darauf geworfen wurde, Heats und Rennen auszutragen, wie man es schon aus der Vergangenheit vor der Inklusion in die DKM kannte.
Aus drei wird zwei – Kürzung der Veranstaltung
Zunächst wollte sich die IAME Series Germany am Format der vergangenen Jahre orientieren, den Freitag als Trainingstag einführen und am Samstag direkt in die Rennaction einsteigen. Nun orientiert man sich um, sodass eine Anreise am Donnerstag und der damit verbundene Mehraufwand für Fahrer und Eltern entfällt. Beginn des Wochenendes soll nun Samstag sein, geplant sind mehrere freie Trainings und das Qualifying am Samstag. Die Heats werden sodann über den Samstag und Sonntag verteilt und von den Finals am Sonntag abgerundet. Die Idee basiert auf der Erfahrung der vergangenen Jahre, in denen das Konzept gut angenommen wurde, das inkludiert auch den Freitag als freiwilligen Trainingstag.
Fokus – mehr Fahrzeit
Auch wenn die Veranstaltungslänge herabgesetzt wird, steht die maximale Fahrzeit im Vordergrund. Ein Trainingsverbot wird es nicht geben, sodass die Wochentage vor den Rennwochenenden, insbesondere der Freitag weiterhin genutzt werden können. Eine doppelte Anreise wird damit hinfällig und spart Kosten. Auch am Rennprogramm wird nicht gespart: Weiterhin sollen die gleiche Anzahl an Rennen ausgetragen werden, allein die Verteilung über das Wochenende verändert sich.
Durch die Verkürzung der Veranstaltung ergeben sich günstigere Teilnahmegebühren und Nebenkosten. Zunächst sinkt die Nenngebühr auf 360 € für alle Teilnehmer und auch Gaststarter. Daneben sinken die Nebenkosten aufgrund der kürzeren Veranstaltungszeit.
Auch über die Reifen und das Benzin wird ein neuer Weg eingeschlagen. Die Trainingsreifen sind nun frei zu wählen und können von anderen Veranstaltungen wiederverwendet werden. Auch nimmt man Abstand vom Bezug des Panta-Rennbenzins und schreibt das Tanken an einer Aral-Tankstelle seiner Wahl mit dem Kraftstoff Aral Ultimate vor.
All dies führt zu einer erheblichen finanziellen Entlastung und einem attraktiveren Programm. Weitere Neuerungen werden in den kommenden Wochen bekanntgegeben und auch über die Social Media Kanäle veröffentlicht. Weitere Infos gibt es im Web auf www.iameseriesgermany.de.
